GEMEINSAM AUF DEN WEG MACHEN. für digitale Innovationen in Wirtschaft und Wissenschaft

Ein gemeinsam von Anna Christmann (MdB) und mir initiiertes Stakeholder-Treffen am 26. Oktober 2017

26.10.2017
Stakeholder-Treffen: digitale Innovationen in Wirtschaft und Wissenschaft

Die Digitalisierung revolutioniert Wirtschaft und Forschung. Die Faktoren Information und Vernetzung verändern ganze Wertschöpfungsketten und wirken teils disruptiv. An die Wissenschaft werden in diesem Zusammenhang vielfältige Erwartungen gestellt, gleichzeitig ändert sich auch die Forschung an sich - angefangen von den Forschungsinfrastrukturen über neue Datenanalyseinstrumente bis hin zu maschinellem Lernen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen wie bei den anderen Stakeholder-Treffen inhaltliche und strategische Fragen zur Vorbereitung möglicher Koalitionsgespräche. Wir wollten klarziehen, welche Erwartungen Wirtschaft und Wissenschaft an eine mögliche Koalition aus Union, FDP und Grünen haben. Welche Wege und Schritte halten sie in den nächsten vier Jahren für notwendig? Wo sollen Schwerpunkte gesetzt werden? Die übergeordnete Frage war, welche Chancen die Digitalisierung und mit ihr einhergehende technische und soziale Innovationen für Wirtschaft und Wissenschaft haben - wenn man sie denn entsprechend politisch begleitet und gestaltet.

Neben Kerstin Andreae (MdB), Anna Christmann (MdB), mir und Mitarbeiter*innen aus unseren Büros waren neun externe Inputgeber am Gespräch beteiligt: Sebastian Brunkow (acatech), Dr. Ralph Hintemann (Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH), Prof. Andreas Knie (WZB Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH), Johannes Kode (Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund), Christian Kulick (Bitkom e.V.), Leon Reiner (Impact Hub Berlin), Jonathan Rüth (CODE University of Applied Sciences), Hans-Georg Schnauffer (Plattform Industrie 4.0), Paul Wolter (Bundesverband Deutsche Startups e.V.).

Es ging vor allem um grundsätzliche Linien, weniger um das Dickicht einzelner konkreter Maßnahmen, zumal Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen dabei waren. Am Ende der sehr lebendigen Diskussion konnte wohl von allen bestätigt werden, dass im gesamten Prozess ein Neudenken erforderlich ist: bestehende Regularien müssen nicht zwangsläufig neu erfunden werden, wichtiger ist in diesem Punkt Offenheit. Insgesamt wurde von allen Teilnehmern die Bedeutung von Bildung, Wissenschaft und Forschung im Bereich Digitalisierung und damit einhergehender ökologischer Aspekte betont.