Nur wenn die Autoindustrie klimaverträglich wird, hat sie eine Zukunftschance

Der Automobilindustrie in Deutschland ist in der Krise. Gerade viele Zulieferbetriebe sind besonders betroffen. Eine Zukunftsperspektive bekommt die Industrie aber nur, wenn sie auch konsequent auf klima- und umweltverträgliche Mobilität setzt und nicht an der fossilen Vergangenheit festhält oder unrealistische Luftschlösser baut, wie es die FDP in ihrem Antrag, den wir letzte Woche im Bundestag diskutiert haben, tut. Hier meine Rede.

FDP & Co. predigen zwar Technologie-Offenheit und tragen diesen Begriff mantra-artig vor sich her, übersehen aber völlig, dass sich im PKW-Bereich batterie-elektrisches Fahren längst im Markt durchsetzt. Nach einem Siegeszug von Wasserstoff und auf Wasserstoff basierende synthetische Kraftstoffe (E-Fuels oder Synfuels) im PKW-Bereich sieht es schlicht und einfach nicht aus im Moment, die Umwandlungsverluste bei der Wasserstoff-Erzeugung sind schlicht viel zu groß. Wasserstoff ist in der Mobilität im Wesentlichen nur dort sinnvoll, wo keine Alternativen bestehen – im Flug- oder im Schwerlastverkehr auf der Langstrecke beispielsweise.

Mit einem emotional-verklärenden Festhalten am Verbrenner erweist man der Automobilindustrie in Deutschland einen Bärendienst.

Die vollständige Debatte ist hier zu finden.

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