Wie gestalten wir die Digitalisierung ökologisch?

Von künstlicher Intelligenz über das Internet der Dinge bis zu Big Data: Die Digitalisierung ändert unser Leben rasant und tiefgreifend. Auch aus ökologischer Sicht ergeben sich Herausforderungen und Risiken: Einige Studien sagen voraus, dass die Informations- und Kommunikationstechnologie bis 2025 ein Fünftel des weltweiten Stroms verbrauchen wird. Und für die vielen digitalen Geräte und Helferlein werden kostbare Ressourcen verbraucht – und landen häufig bald wieder auf dem Müll.

Gleichzeitig ergeben sich gerade aus der Digitalisierung heraus große, neue Chancen, wie wir unser Leben und Wirtschaften so gestalten können, dass wir weniger Ressourcen und weniger Energie verbrauchen: Die vernetzte Mobilität, smarte Stromnetze und die Möglichkeit, physische Vorgänge in den virtuellen Raum zu verlegen, von Homeoffice statt Pendeln bis zur Videokonferenz statt Geschäftsreise.

Wir können die Digitalisierung nicht einfach “so laufen lassen”, wir müssen sie vorausschauend politisch gestalten. Wie gestalten wir die Digitalisierung so, dass sie unter dem Strich ökologischen Nutzen bringt? Wie wollen wir sie lenken, nutzen, begrenzen oder befördern? Diese Fragen müssten gesellschaftlich geklärt werden, gerade auch, weil die sowohl die derzeitige Bundesregierung als auch die CSU-Landesregierung ökologische Aspekte rund um die Digitalisierung nahezu komplett ausblendet. Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Diskussion dieses drängenden Zukunftsthemas ein:

mit
– Katharina Schulze, MdL, Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Dieter Janecek, MdB, Obmann im Digitalausschuss des Deutschen Bundestags für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Ralf Fücks, Zentrum für Liberale Moderne, langjähriger Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung