Neue Antworten auf die Wachstumsfrage

Seit Jahrzehnten ist das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) eine Art „Fetisch“ der politischen — und vor allem der wirtschaftspolitischen — Auseinandersetzung. Immer mehr Menschen in den hochentwickelten Gesellschaften zweifeln aber daran, dass Wirtschaftswachstum ein sinnvoller Gradmesser für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg ist. Wie sind Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und Demokratie mit den Grenzen eines endlichen Plane

ten vereinbar? Bereits die Enquetekommission “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität” des Deutschen Bundestages aus der 17. Legislaturperiode hat an dieser Frage gearbeitet. Wir haben es uns — als einzige Bundestagsfraktion — zur Aufgabe gemacht, ihre Ergebnisse ernst zu nehmen und das Thema konsequent weiterzuverfolgen.

Druckfrisch als Broschüre erschienen sind jetzt die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Gerhard Schick und mir. Der Abschlussbericht ist hier veröffentlicht. Presseberichte sind unter anderem bei der taz sowie der Badische Zeitung zu finden. Bereits im Herbst 2014 hatten Gerhard Schick und ich ein Thesenpapier “Aufbruch in die Grüne Ökonomie” veröffentlicht.