Mit Cem Özdemir in Miltenberg und Würzburg

Dieter Janecek begleitete den grünen Bundesvorsitzenden auf Besuch in Unterfranken

Cem Özdemir und Dieter Janecek verbrachten am 20. April einen ganzen Tag im Landkreis Miltenberg und in Würzburg. Sie besuchten den ersten Grünen-Landrat Deutschlands, Jens-Marco Scherf (zeitgleich mit Wolfgang Rzehak, grüner Landrat im Landkreis Miesbach gewählt), und die Grünen Kreisverbände in Miltenberg und Würzburg Stadt zu Veranstaltungen.

Im Landratsamt Miltenberg

Mit leichter Verspätung seines ICE aus Hamburg kam der grüne Bundesvorsitzende Cem Özdemir in Würzburg an. Dort nahmen ihn MdB Dieter Janecek und sein Mitarbeiter Patrick Friedl am Gleis in Empfang und los ging’s nach Miltenberg. Aufgrund eines Schwertransports verzögerte sich der Beginn des Interviews des Main-Echos von Cem Özdemir mit dem Chefredakteur Stefan Reis im Landratsamt Miltenbergetwas. Nach Begrüßung und kurzem Rundgang im Landratsamt mit dem großartigen grünen Landrat Jens-Marco Scherf stand ein gemeinsames vegetarisches Mittagessen und ein Eintrag ins Goldene Buch des Landkreises von Cem Özdemir und Dieter Janecek auf dem Programm.

Bei FriPa Papierfabrik

Anschließend informierte die Firma FriPa Papierfabrik über ihr Leistungsspektrum, die vorbildliche Anbindung und Nutzung der Schiene für den Transport, sowie die eigene Strom- und Wärmeerzeugung mit einer hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungs(KWK)-Anlage mit einem herausragenden Wirkungsgrad von bis zu 80 Prozent. FriPa und Landkreis Miltenberg haben, unter Führung von Landrat Scherf, eine Kooperation durch eine langfristige Wärmenutzung mittels Nahwärmeleitungen zu den umliegenden Schulgebäuden des Landkreises. Hierüber, sowie über innovative und nachhaltige Konzepte für ein Schulbauprogramminformierten vor Ort Kreisbaumeister Andreas Wosnik und Professor Henning Balck. Hier der Artikel des Landkreises zum Besuch

Bei den Grünen Miltenberg

 

Etwa fünfzig Bürger*innen kamen zum nachfolgenden „Bericht aus Berlin“ von Özdemir und Janecek des grünen Kreisverbands Miltenberg. Souverän leitete Kreisrätin Petra Münzel die Veranstaltung im überfüllten Nebenraum von Hotel und Restaurant Brauerei Keller. Nach knappen Eingangstatements war viel Zeit für Fragen, die intensiv genutzt wurde. Dabei ging es um Cem Özdemirs Spitzenkandidatur, die Flüchtlingssituation, das Verhältnis zur Türkei, Sach- und Meinungsstand zu TTIP und nicht zuletzt um die notwendige Elektrifizierung der Bahnverbindung Aschaffenburg Miltenberg, die gerade Landrat Scherf mit erklärter Unterstützung von Özdemir und Janecek nachdrücklich einforderte: Artikel im Main-Echo dazu.

Noch vor Ort gab Cem Özdemir dem SWR ein kurzes Interview zu der tagesaktuellen Debatte um die grünen Doppelspitzen im Bund und wurde zitiert mit dem Satz: „Der Drops ist gelutscht.“

Bei den Grünen Würzburg Stadt

Deshalb ging es wieder mit knappem zeitlichem Verzug zur letzten Veranstaltung des Tages im Matthias-Ehrenfried-Haus in Würzburg zu einer Townhall-Veranstaltung mit dem Titel „Europa stärken durch Vielfalt“. Noch vor dem Eintritt in den mit etwa 150 Bürger*innen gut gefüllten Saal übergab Reiner Reichert vom deutschen Journalistenverband Forderungen zur Stärkung der Position von Urheber*innen. Und TV touring interviewte gleich noch kurz Cem Özdemir. Hier der Beitrag von TV touring

Für den grünen Kreisverband Würzburg Stadt führte Vorstandsmitglied Judith Aßländer durch den Abend und sprach einführend von der „Sehnsucht die uns Europäer*innen zusammen geführt hat“. Dieter Janecek verstärkte dies mit einem flammenden Plädoyer für die Fortsetzung des europäischen Einigungsprozesses. Und Cem Özdemir ging auf die vielfältigen unterschiedlichen Ebenen der aktuellen Probleme Europas und der daraus erwachsenden Chancen ein. In der anschließenden engagierten Diskussion wurde diese Vielfalt deutlich. So wurde ein Europa der Regionen hinterfragt, bi- und multilaterale Probleme von Deutschland mit anderen europäischen Staaten beleuchtet und über Fluchtursachen diskutiert und wie diese bekämpft werden könnten. Hier der Bericht in der MAINPOST

Danach machten sich Özdemir und Janecek gemeinsam mit dem ICE auf in Richtung München.