CeBIT 2016: Energiewende und Digitalisierung zusammen denken

Es ist wieder CeBIT. Trotz Sitzungswoche war zumindest ein Vormittag drin, um die neuesten Innovationen und Trends rund um IT und Digitalisierung kennenzulernen. In meinem Fokus: Wie können wir Energiewende und Digitalisierung zusammenbringen.

Besucht habe ich unter anderen die Firma Green City Solutions aus Sachsen; Der “CityTree”, eine Art lebendige Litfaßsäule, hilft bei der Luftreinhaltung und im Kampf gegen Feinstaub-Belastung. Ein CityTree kommt auf die Feinstaubfilterleistung von rund 275 Bäume. Eine spannende Kombination aus Internet of Things und Pflanzenwelt, mit großem Potenzial für unsere Städte.

Die Thomas Krenn AG aus Freyung adressiert mit ihrem Produkt ein ganz wichtiges Problem – den enormen Energieverbrauch der IT: Sie hat eine Methode zum Energiesparen durch flüssiggekühlte Computer, Server und große Rechenzentren entwickelt. Das Potenzial ist enorm. Auch IBM forscht mit Nachdruck an “Electronic Blood“, Flüssigkühlung für Serverfarmen, um den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren.

Ein zentraler Erfolgsfaktor für die Energiewende ist die Langlebigkeit von Anlagen wie Windparks: Die Firma Cassantec prognostiziert Störungen und zukünftige Ereignisse durch die Analyse von Sensordaten in Anlagen.

Neben Energiewende und Effizienztechnologien beschäftigt mich seit längerem auch das Thema Open Data – da war ein Besuch bei Deutschlands größtem Netzwerk der Open Source anbietenden und nutzenden Unternehmen (OSB Open Source Business Alliance) naheliegend.

Schließlich habe ich noch den größten 3D-Drucker, der derzeit in Serienfertigung auf dem Markt ist, in Augenschein genommen. Zum Potenzial von 3D-Druck für die ökologische Modernisierung habe ich mich bereits mehrfach geäußert und auch innovative Unternehmen der Branche besucht.