Digitalisierung des Ehrenamts – welche Chancen bietet die Digitalisierung für gemeinnützige Organisationen?

Die große Bereitschaft vieler Menschen in Deutschland, sich ehrenamtlich zu engagieren, haben wir gerade in den letzten Wochen eindrucksvoll erlebt. Ein besonderes Zeichen haben diesen Herbst die Ehrenamtlichen in München gesetzt, als sich Hunderte rund um die Uhr um die am Münchner Hauptbahnhof ankommenden Flüchtlinge kümmerten, sie mit Decken und warmer Kleidung, einem warmen Essen uvm. versorgten.

Das Ehrenamt ist lebendig, in ganz Deutschland. Allerdings stecken viele traditionelle Vereine in der Krise: Laut der Studie “Vereine an den Grenzen der Belastbarkeit“ (2013) des Wissenschaftszentrums Berlin (siehe Bericht Tagesspiegel) ist in jedem zweiten Verein die jüngere Generation unterrepräsentiert, es droht vielfach eine Überalterung. Oftmals binden Verwaltungsaufgaben viele Kapazitäten.

Eine moderne IT und digitale Kommunikation, insbesondere um die eigene Mitglieder besser zu erreichen und einzubinden, sind kritische Erfolgsfaktoren, um Vereine zukunftsfähig zu machen. Aber wenn nicht gerade zufällig einige IT-affine Ehrenamtliche dafür sorgen, dass der Laden läuft, fehlt es in vielen Vereinen oft an der nötigen IT-Komptenz – und natürlich auch an den finanziellen Mitteln, sich die nötige Kompetenz einzukaufen.

Genau dort setzt Doo aus München an, die ich vor ein paar Tagen besucht habe. Das Unternehmen schreibt sich digitale Innovationen für gemeinnützige Organisationen auf die Fahnen und bietet cloud-basierte Software-Lösungen für Vereine und Verbände an. Für mich ein spannender Unternehmensbesuch.