Feinstaub in München – da bleibt einem der Atem weg!

Nach Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion wird deutlich, dass die gesetzlichen Grenzwerte bei Feinstaub in zahlreichen Städten nach wie vor überschritten werden. Für München sieht es vor allem bei den Stickstoffdioxid-Werten schwarz aus – die sind in München die höchsten nach Stuttgart. An der Landshuter Allee wird ein Jahresmittelwert von 81 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen, am Stachus beträgt der Wert 64 Kubikmeter. Damit liegen beide Messorte weit über dem gesetzlichen Grenzwert, nach welchem 40 Kubikmeter nicht überschritten werden dürften.

Hierzu erklärt der Münchner Bundestagsabgeordnete Dieter Janecek, der sich seit Langem für gute Luft in seiner Stadt einsetzt: „Dass die Stickstoffdioxid-Werte in München immer noch weit über dem gesetzlichen Grenzwert liegen ist erschreckend. Wir müssen uns für eine saubere Luft stark machen, um die Lebensqualität in unserer Stadt zu erhöhen.“

Stickstoffdioxide entstehen bei Verbrennungsprozessen und werden vor allem durch Autoverkehr verursacht. Die Stadt München sollte den Bürger*innen deshalb verstärkt Alternativangebote machen: das Radeln attraktiver machen, den ÖPNV ausbauen und Carsharing fördern.

Zur erwähnten Kleinen Anfrage der Grünen zu Schadstoffbelastung geht’s hier.

Der SPIEGEL berichtet dazu – “Wo Deutschlands Luft am schmutzigsten ist”.