Eröffnung meines Regionalbüros Unterfranken sowie Besuch im Heizkraftwerk Würzburg und Gespräch bei der MAINPOST

Eröffnung meines Regionalbüros Unterfranken

Begonnen hat mein Tag mit der offiziellen Eröffnung meines Regionalbüros in Unterfranken. Dort steht Patrick Friedl als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Anfragen und Anliegen zur Verfügung. Gerne habe ich es übernommen, Unterfranken mit zu betreuen, da es derzeit leider keinen Grünen aus Unterfranken im Bundestag gibt. Zur Eröffnung kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Vereinen, Politik und Religion, sowie u.a. TV touring – hier deren Beitrag zum online ansehen.

Insbesondere die Vertreter der heimischen Wirtschaft waren an mir als Fachpolitiker der Grünen für Wirtschaftsfragen interessiert.

Im Bild von links: Patrick Friedl, Hugo Neugebauer – Handwerkskammer, Dr. Thomas Heckner – Blindeninstitut, Dieter Janecek, Michael Ziegler – Einzelhandelsverband und Wolfgang Weiher – Würzburg macht Spaß.

Besuch im Heizkraftwerk an der Friedensbrücke in Würzburg

Gegen Mittag machte ich mich mit Freundinnen und Freunden der Würzburger Grünen auf zum Würzburger Heizkraftwerk. Der beeindruckende und wegen seiner Architektur 2008 preisgekrönte Bau beherbergt eine der modernsten Gas- und Dampfturbinen-Anlagen die in Kraft-Wärme-Kopplung geführt werden. Im Jahr 1955 hat Würzburg in weiser Vorausschau auf diese effiziente Energieausnutzung gesetzt (damals noch auf Kohlebasis) und ein Fernwärmenetz in Würzburg aufgebaut. So wird heute nahezu die komplette Innenstadt und mehrere Stadtteile mit Wärme versorgt. Unter der rot-grünen Regierung wurde in den 2000ern ein Gesetz zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) verabschiedet, dass dem Heizkraftwerk ermöglicht hat von Kohle auf Gas umzustellen und so in Summe mit einem noch effizienteren Betrieb der Anlage über 40 Prozent CO2 einzusparen. Mittlerweile ist jedoch die KWK-Förderung ausgelaufen und durch die billige Kohlekraftleistung in Deutschland, ist die Anlage auf dem regulären Strommarkt nicht mehr wirtschaftlich zu platzieren, dabei wären Erd- und Biogas die idealen (und im Vergleich zur Kohle klimafreundlicheren) Regelergänzungsträger zu den Erneuerbaren Energien. Wie Geschäftsführer Armin Lewetz mit einem eindrucksvollen Vortrag zu berichten wusste, reagiert Unternehmen Heizkraftwerk Würzburg GmbH auf die widrigen Marktbedingungen vorbildlich und ist dabei einen Pool von Kraftwerksleistung verschiedener (Bio-)Gas- und Heizkraftwerke zusammen zu bekommen, um zusätzliche Einnahmen am Sekundärregelleistungsmarkt zu erzielen. Interessant dabei: Die Bundesnetzagentur hat das kommunale Würzburger Heizkraftwerk inzwischen für systemrelevant erklärt.

Im Bild von links: Matthias Rögele – Grüne Würzburg, Armin Lewetz – Geschäftsführer Heizkraftwerk, Dieter Janecek, Barbara Pfeuffer – Grüne Würzburg, Patrick Friedl

Gespräch bei der MAINPOST

Zum Abschluss meines Aufenthalts in Würzburg war ich mal wieder zu einem Gespräch bei der Redaktion der MAINPOST am Würzburger Heuchelhof (einem bestens mit der Straßenbahn erschlossenen Stadtteil, was sich die Würzburger als nächstes mit dem Bau einer neuen Straßenbahnlinie für den Stadtteil Frauenland und dem Konversionsgelände Am Hubland vorgenommen haben). Im Gespräch mit den RedakteurInnen ging es quer durch die deutsche und internationale Politik mit einem Schwerpunkt auf den aktuellen Diskussionen innerhalb der grünen Partei. Hier geht’s zum Artikel!